Giddyheft

Das Giddyheft „mit nackten Mädchen“ verspricht, was auf dem Umschlag steht. Es handelt sich um ein Erotikmagazin, dass in einem deutschen Eigenverlag erscheint.

Auf der Webseite nennt sich das ganze „Pornoheft“, aber nur weil es gesetzlich in Deutschland nicht anders möglich ist 🙂

Im Heft finden sich einige Fotostrecken mit halbbekleideten oder nackten Frauen, die sehr authentisch und realisitisch dargestellt werden. Nicht zu viel Photoshop und natürlich. Mir gefällts.

Gerade solche Indie- und Kleinstmagazine, die im Eigenverlag erscheinen sind wichtig in der Magazinwelt. Es steckt viel Herzblut und Aufwand in solchen Projekten und darum sollte das unbedingt unterstützt werden!

Einige Themen im Magazin:

  • Lecker Mädchen
  • Cunnilingus
  • Toytest
  • Aydo Abay

Vertrieb: Elke Kuhlen, Nicole Wildgrube

Anzahl Seiten: 58

Preis: Euro 8

Anzahl Ausgaben pro Jahr: ca. 2

Vorgestellte Ausgabe: 22. Ausgabe

Webseite: jungsheft.de

Hohe Luft

Das Hohe Luft Magazin widmet sich ganz dem Thema Philosophie. Während es noch einige andere Magazine zu diesem Thema gibt, hebt sich das Hohe Luft durch die Gestaltung und Typographie sehr vom Rest ab.

Es ist schlicht und aufgeräumt gehalten. Wenig Werbung und die grosszügige Gestaltung machen das Heft zu etwas besonderem.

Auch die Themen scheinen der Redaktion nicht auszugehen. Immer wieder neue und spannende Themen werden aufgegriffen. Neben Fachartikeln und neuen Erkenntnissen aus der Forschung gibt es auch immer Interviews mit spannenden Persönlichkeiten.

Für alle, die sich mit Philosophie beschäftigen oder ein paar Denkanstösse brauchen sicher eine gute Empfehlung!

Einige Themen im Magazin:

  • Wozu Kritik?
  • Muss ich arbeiten?
  • Was die Erinnerung mit uns macht
  • Das wilde Leben der Existenzialisten

Vertrieb: Hohe Luft

Anzahl Seiten: 90

Preis: Euro 9.90 / CHF 15.50

Anzahl Ausgaben pro Jahr: ca. 4

Vorgestellte Ausgabe: 4 / 2017

Webseite: hoheluft-magazin.de

Craftrad N°14

Pink ist jetzt nicht grad eine vielgebrauchte Farbe in der Motorrad-Szene. Craftrad darf die Farbe aber nutzen – gerne sogar.

Die neuste Ausgabe von Craftrad überzeugt wieder mit vielen tollen Geschichten und Bildern. Die Kaffeemaschinen von Alex Budde bekommen in dem Magazin gleich mehrere Seiten und machen das Heft nur schon darum zur Kaufempfehlung.

Daneben geht es aber auch noch um die Oldtimer-Custom-Szene in Japan und einen Ausflug nach Oregon, Portland liegt auch noch drin.

Einige Themen im Magazin:

  • Alex Budde von Kaffeemaschine
  • Japanische Rennklassiker
  • Szene Portland
  • Hondy Monkey 125
  • uvm.

Vertrieb: PressUp GmbH, Hamburg

Anzahl Seiten: 146

Preis: Euro 9 / CHF 14

Anzahl Ausgaben pro Jahr: ca. 4

Vorgestellte Ausgabe: 14

Webseite: craftrad.de

Habitual – A Coffee Brewing Guide

Ich glaube, das Habitual-Magazin ist nur einmal erschienen. Es handelt sich dabei um ein Magazin der Rösterei „Populace Coffee“, das sich ganz dem Thema Kaffee und Brühen widmet.

Es gibt Anleitungen für verschiedene Zubereitungsarten, Geschichten über Kaffeebauern. Daneben gibt es Interviews mit Coffeeshop-Betreibern und Baristas.

Das Magazin ist definitiv etwas für Kaffee-Nerds, aber ich finde genau solche Nischenprodukte sehr schön. Man kann so kurz in eine neue Welt abtauchen und ganz neue Blickwinkel erleben. Schade, dass es bei der einen Ausgabe geblieben ist.

Vertrieb: Populace Coffee

Anzahl Seiten: 50

Preis: USD 17

Anzahl Ausgaben pro Jahr: Einmalig

Vorgestellte Ausgabe: Issue 1

Webseite: populace.coffee

BRYGG – Conversations & Coffee

Brygg ist norwegisch und übersetzt sich ungefähr in „brauen“ oder „Gebräu“ und widmet sich dem Kaffee und der Kaffeekultur. Das BRYGG-Magazin erschien in den ersten Ausgaben ausschliesslich in norwegischer Sprache, hat sich dann aber zu einem englischen Magazin entwickelt.

Das Magazin behandelt alle Themen rund um Kaffee, Kultur, Lifestyle und Reisen. Von der Gestaltung her skandinavisch aufgeräumt und unaufgeregt, macht es Spass darin zu blättern und zu stöbern.

Viele Artikel vom Magazin findet man auch auf der Webseite, wo man auch die Magazine bestellen kann.

Einige Themen im Magazin:

  • Tim Wendelboe
  • Café Neukölln
  • Sissel Tolasas
  • Melbourne cafés Kinfold and Shebeen

 

Vertrieb: Brygg Magazine

Anzahl Seiten: 143

Preis: Euro 17

Anzahl Ausgaben pro Jahr: ca. 2

Vorgestellte Ausgabe: Vol 1 / 2016

Webseite: bryggmagasin.no

Ein Gespräch mit LOREM (not Ipsum)

Seit ich mich mit schönen Heftli beschäftige ist LOREM (not Ipsum) der Händler meines Vertrauens. Bereits seit anfang gab es dort eine tolle Kollektion im Onlineshop, die über die Jahre auch immer mehr gewachsen ist. Michael Krautwasser hat sich die Zeit genommen, ein paar Fragen zu beantworten.

 

Infringe Magazine

Wie hat bei Euch die Heftli-Faszination angefangen?
LOREM ist ein Gemeinschaftsprojekt von Karin und mir. Ich habe Kommunikationsdesign in Hamburg studiert und bin seit sehr langer Zeit begeistert von gedrucktem aller Art. Karin führt eine kleine Agentur. Die Begeisterung für Magazine begleitete uns auch auf vielen Reisen, wo wir immer wieder über tolle Magazine gestolpert sind, die es bei uns in der Schweiz leider (noch) nicht zu kaufen gab.

Warum hast du dich entschieden, einen Onlineshop aufzubauen?
Die Idee entstand eigentlich recht spontan, eines Nachmittags im Sommer auf unserer Dachterrasse. Die Idee war es anfangs, all diese tollen Magazine, denen wir im Ausland entdeckt hatten, in die Schweiz zu bringen. Karin ist für das redaktionelle bei uns verantwortlich und findet die richtigen Worte. Gelegentlich schreibt sie auch über die neusten Magazine im Blog bei LOREM und Ron Orp. Ich bin für das Design, die technische Umsetzung und die ganze Logistik verantwortlich.

Luncheon Magazine

Was sind deine Lieblingsmagazine?
Huh! Eine sehr schwierige Frage, das nur auf wenige Titel zu beschränken 😉 . Für mich als kreativer Mensch spielt bei Magazinen nebst dem Content natürlich auch die grafische Gestaltung, Haptik und der Gesamteindruck eine wichtige Rolle. Drei meiner absoluten Lieblinge sind z.B.: The Gourmand (tolle Typo), Luncheon (Food und Fashion im XXL-Format) und Apartamento Magazine (Kreative öffnen die Türen zu ihrem Lebens- und Arbeitsraum).

Liest du ausschliesslich in gedruckter Form, oder gibts auch spannende digitale Magazine?
Die Frage ist recht einfach und schnell beantwortet, da ich Magazine ausschliesslich in gedruckter Form lese. Ich hatte vor einiger Zeit mal das «Experiment» gewagt und zwei Magazintitel aufs iPad heruntergeladen. Mein Leseerlebnis war jedoch schnell beendet. Mir fehlte von Anfang an die Haptik und der Geruch/Duft, den man wahrnimmt, wenn man durchs frischgedruckte Magazin blättert. Und zudem fehlte mir das «organische» Feeling und die kleinen Unperfektheiten von Papier, Farbauftrag etc. (ganz zu schweigen von all den Dingen, die im digitalen Medium einfach nicht möglich sind, wie beispielsweise Blindprägung, UV-Lack, der Wechsel von gestrichenem Papier zu Naturpapier und und und). Und wir freuen uns natürlich ebenso riesig über das grosse Interesse am gedruckten Magazin, wenn wir beispielsweise Bestellungen aus Indien, Japan oder Mexiko erhalten.

PETRIe Magazine

Hat sich der Markt in den letzten Jahren (seit ihr den Onlineshop betreibt) verändert?
Hmm, eine gut Frage. Generell finde ich es sehr erfreulich, dass im digitalen Zeitalter noch viel analog konsumiert wird und dass auch der Wert des ge-/bedruckten Papiers noch geschätzt wird. Viele Verlage, die ihr Magazin mit viel Herzblut publizieren und die wir seit Ausgabe 1 bei uns im Shop vertreiben, haben bis heute nicht auf eine digitale Alternative gewechselt. Auf der anderen Seite erfahren wir natürlich auch von schmerzvollen Entscheidungen der Verlage, ihr Magazin einzustellen. Aber generell schätze ich, dass der Markt weiterhin stabil ist und es immer noch genügend Nischen gibt für Special-Interest-Publikationen.

Auf was schaut ihr, wenn ihr ein neues Magazin ins Sortiment nimmst?
Diese Fragen bekommen wir desöfteren zu hören 😉 . Es gibt von unserer Seite lediglich ein paar Punkte, auf die wir achten. Wir verzichten bewusst auf Hochglanz-Magazine, die sich mehrheitlich um Luxusgüter, Fashion, Beauty, Politik oder Religion drehen. Gerade bei neuen Publikationen müssen wir ausserdem schauen, ob wir genügend Leser begeistern und erreichen können. Die Mehrheit unserer Magazintitel stammen beispielsweise aus den Bereichen Design, Fotografie, Architektur, Food, Musik und Nachhaltigkeit. Auch sind die Mehrheit der Magazine von kleinen und unabhängigen Verlagen und ebenso grösstenteils ohne Werbung. Generell bekommen wir ca. 10–15 Verlagsanfragen pro Monat, welche wir im Augenblick leider nur sehr langsam abarbeiten können.

Gibt es so etwas wie “Klassiker” die sehr gefragt sind? Was verkauft ihr am meisten?
Ja, absolut. Die «Klassiker» bei uns sind z.B. bekannte Titel wie Kinfolk, Cereal, Openhouse und The Weekender, welche wir grösstenteils bereits ab Ausgabe 1 im Sortiment führen. Viele unserer Magazine haben wir ebenfalls auf Crowdfunding-Plattformen wie Kickstarter oder Indiegogo unterstützt.

Off Black Magazine

Gibts einen Geheimtipp?
Es gibt einige neue und ältere Titel bei uns im Sortiment, die mich absolut faszinieren und begeistern. Da wären z.B. Kennedy Magazine aus Athen (die neue Ausgabe #8 feierte vor kurzem in Zürich Premiere), FFF Zine (Food For Fashion), der Klassiker «Holiday Magazine» (aktuell mit der Bhutan-Ausgabe), Gather Journal (jede Foodaufnahme ist inszeniert wie ein Gemälde) oder Anxy (mit dem unverwechselbaren Layout).

Und was kommt demnächst in den Shop?
Wir spüren aktuell einen Trend zu den dickeren Magazinen im XXL-Format, den sogenannten Bookazines, also einer Mischung aus Magazine und Book. Mit Titeln wie Holiday Magazine, Off Black, Purple Magazine, Buffalo Zine, Northletters oder Luncheon haben wir bereits sehr spannende Publikationen im Sortiment. Viele Verlage setzen auch immer mehr zu Ausgaben mit verschiedenen Covervarianten. So gab es beispielsweise beim Purple Magazine einen regelrechten Run auf das Cover mit dem amerikanischen Model Anok Yai.

LOREM war und ist seit Beginn eines unserer Side Projects. Karin ist im «richtigen» Leben mit ihrer Agentur Spezialistin für digitale Strategien in Marketing, Kommunikation und Handel und ich bin in meinem Hauptjob selbständiger Designer. Mittlerweile vertreiben wir bei LOREM knapp 280 Titeln und so ist es manchmal nicht ganz einfach, zwischen unserer beider Hauptjobs und LOREM zu switchen oder das Gewichtung und Prioritäten zwischen beidem zu handeln (was jedoch glücklicherweise seit Beginn im 2010 recht gut funktioniert). Wir sind auf alle Fälle sehr gespannt, wohin uns die Reise noch führt und wie sich die Magazinlandschaft weiterentwickelt.

Webseite: loremnotipsum.com

rampstyle – Männersachen

Wie schon hier angekündigt, gibt es aus der ramp-Welt verschiedene tolle Magazine. Im rampstyle findet man – wie im Titel erwähnt: Männersachen.

Es geht um Kleidung, um Stil und um Spielzeuge. Im Magazin gibt’s einen grossen Bericht über Hugh Jackman und seine Rundfahrt mit einem Dino 246. Daneben findet man eine schöne Auswahl an tollen Uhren, schönen Shops und ausgewählten Kleidungsstücken.

Natürlich fehlt auch hier das Auto nicht. Vorgestellt werden Bergrennen und neue Motorrad-Umbauen. Wie immer – wenn etwas von ramp kommt – mit grossen Fotos und viel Platz.

Das rampstyle ist ein tolles Magazin für junge Männer und alte Buben!

 

Einige Themen im Magazin:

  • Save the Cat
  • Hugh Jackman im Ferrari Dino 246
  • Dodokay
  • Terry Crews
  • Michael Cooper
  • Nick Cave
  • uvm.

 

Vertrieb: ramp.space GmbH & Co KG

Anzahl Seiten: 240

Preis: Euro 10 / CHF 20

Anzahl Ausgaben pro Jahr: ca. 4

Vorgestellte Ausgabe: 15

Webseite: ramp.space


Gear Patrol

Gear Patrol ist das Magazin, für alles Fans von Gadgets, Gear und allen Produkten, die man zwar nicht unbedingt braucht, aber gerne möchte.
Vorgestellt werden in jedem Heft neue Produkte, die sich vom Design, der Machart oder von der Geschichte her vom Mainstream unterscheiden. Vom Auto, über den Schlafsack bis zum Blumentopf findet man in diesem Heft alles.

Daneben gibt es auch Interviews mit den Designern und Herstellern und einen Einblick in deren Design und Entwicklungsprozess. Mit grossen Fotos und kurzen Texten bekommt man immer wieder Einblick in neue Produkte-Welten.

Mit 270 Seiten ist das Gear Patrol sicher eines der dickeren Magazine. Aber Spass macht es sehr!

 

Vertrieb: Gear Patrol

Anzahl Seiten: 270

Preis:  $ 20.00

Anzahl Ausgaben pro Jahr: ca. 2 pro Jahr

Vorgestellte Ausgabe: Five

Webseite gearpatrol.com


Minimalissimo

Unter Minimalissimo.com findet man eine Webseite bzw. einen Blog zum Thema Minimalismus in der Design-Welt. Vorgestellt werden Produkte, Häuser, Bücher usw. die simplen und einfachen Designrichtlinien folgen.

Das Minimalissimo-Magazin ist eine Ergänzung zu der Webseite. Darin werden ausgewählte Produkte und ihre Designer ausführlich vorgestellt und präsentiert.

Das Magazin ist natürlich sehr einfach gehalten und sehr aufgeräumt gestaltet. Obwohl der Fokus auf den Produkten liegt, geben die Texte und Interviews einen guten Einblick in die Gedanken und Ideen der Designer.

Und wem die Produkte dann gefallen, der kann diese dann gleich auf der Webseite von Minimalissimo bestellen.

 

Vertrieb: Minimalissimo

Anzahl Seiten: 159

Preis:  $ 21.00

Anzahl Ausgaben pro Jahr: ca. 2 pro Jahr

Vorgestellte Ausgabe: No 2

Webseite minimalissimo.com

 

Waves & Woods – Surfen / Outdoor / Reisen

Das Waves & Woods fällt als erstes wegen seiner Übergrösse auf. Grösser als A4 und trotzdem liegt es noch gut in der Hand. Schwerpunkt des Magazines sind Surfen, Outdoor und Reisen.

Das Magazin arbeitet oft mit doppelseitigen Bildern, die auf der Übergrösse des Magazines super zur Geltung kommen. In jedem Magazin gibt es Geschichten über Menschen und Ihre Mission. Ein Ausflug nach Nordskandinavien? Jagd nach dem Fjellröding? Mit Sam Pilgrim auf die Färöer Inseln?

Ein schöner Mix aus Geschichten und Bildern machen das Magazin etwas tolles zum stöbern, lesen und verweilen. Unbedingt im Bücherregal Platz machen und sammeln!

 

Vertrieb: Waves & Woods

Anzahl Seiten: 132

Preis:  € 9,25

Anzahl Ausgaben pro Jahr: 2 pro Jahr

Vorgestellte Ausgabe: Issue VII

Webseite wavesandwoods.de