BRYGG – Conversations & Coffee

Brygg ist norwegisch und übersetzt sich ungefähr in „brauen“ oder „Gebräu“ und widmet sich dem Kaffee und der Kaffeekultur. Das BRYGG-Magazin erschien in den ersten Ausgaben ausschliesslich in norwegischer Sprache, hat sich dann aber zu einem englischen Magazin entwickelt.

Das Magazin behandelt alle Themen rund um Kaffee, Kultur, Lifestyle und Reisen. Von der Gestaltung her skandinavisch aufgeräumt und unaufgeregt, macht es Spass darin zu blättern und zu stöbern.

Viele Artikel vom Magazin findet man auch auf der Webseite, wo man auch die Magazine bestellen kann.

Einige Themen im Magazin:

  • Tim Wendelboe
  • Café Neukölln
  • Sissel Tolasas
  • Melbourne cafés Kinfold and Shebeen

 

Vertrieb: Brygg Magazine

Anzahl Seiten: 143

Preis: Euro 17

Anzahl Ausgaben pro Jahr: ca. 2

Vorgestellte Ausgabe: Vol 1 / 2016

Webseite: bryggmagasin.no

Ein Gespräch mit LOREM (not Ipsum)

Seit ich mich mit schönen Heftli beschäftige ist LOREM (not Ipsum) der Händler meines Vertrauens. Bereits seit anfang gab es dort eine tolle Kollektion im Onlineshop, die über die Jahre auch immer mehr gewachsen ist. Michael Krautwasser hat sich die Zeit genommen, ein paar Fragen zu beantworten.

 

Infringe Magazine

Wie hat bei Euch die Heftli-Faszination angefangen?
LOREM ist ein Gemeinschaftsprojekt von Karin und mir. Ich habe Kommunikationsdesign in Hamburg studiert und bin seit sehr langer Zeit begeistert von gedrucktem aller Art. Karin führt eine kleine Agentur. Die Begeisterung für Magazine begleitete uns auch auf vielen Reisen, wo wir immer wieder über tolle Magazine gestolpert sind, die es bei uns in der Schweiz leider (noch) nicht zu kaufen gab.

Warum hast du dich entschieden, einen Onlineshop aufzubauen?
Die Idee entstand eigentlich recht spontan, eines Nachmittags im Sommer auf unserer Dachterrasse. Die Idee war es anfangs, all diese tollen Magazine, denen wir im Ausland entdeckt hatten, in die Schweiz zu bringen. Karin ist für das redaktionelle bei uns verantwortlich und findet die richtigen Worte. Gelegentlich schreibt sie auch über die neusten Magazine im Blog bei LOREM und Ron Orp. Ich bin für das Design, die technische Umsetzung und die ganze Logistik verantwortlich.

Luncheon Magazine

Was sind deine Lieblingsmagazine?
Huh! Eine sehr schwierige Frage, das nur auf wenige Titel zu beschränken 😉 . Für mich als kreativer Mensch spielt bei Magazinen nebst dem Content natürlich auch die grafische Gestaltung, Haptik und der Gesamteindruck eine wichtige Rolle. Drei meiner absoluten Lieblinge sind z.B.: The Gourmand (tolle Typo), Luncheon (Food und Fashion im XXL-Format) und Apartamento Magazine (Kreative öffnen die Türen zu ihrem Lebens- und Arbeitsraum).

Liest du ausschliesslich in gedruckter Form, oder gibts auch spannende digitale Magazine?
Die Frage ist recht einfach und schnell beantwortet, da ich Magazine ausschliesslich in gedruckter Form lese. Ich hatte vor einiger Zeit mal das «Experiment» gewagt und zwei Magazintitel aufs iPad heruntergeladen. Mein Leseerlebnis war jedoch schnell beendet. Mir fehlte von Anfang an die Haptik und der Geruch/Duft, den man wahrnimmt, wenn man durchs frischgedruckte Magazin blättert. Und zudem fehlte mir das «organische» Feeling und die kleinen Unperfektheiten von Papier, Farbauftrag etc. (ganz zu schweigen von all den Dingen, die im digitalen Medium einfach nicht möglich sind, wie beispielsweise Blindprägung, UV-Lack, der Wechsel von gestrichenem Papier zu Naturpapier und und und). Und wir freuen uns natürlich ebenso riesig über das grosse Interesse am gedruckten Magazin, wenn wir beispielsweise Bestellungen aus Indien, Japan oder Mexiko erhalten.

PETRIe Magazine

Hat sich der Markt in den letzten Jahren (seit ihr den Onlineshop betreibt) verändert?
Hmm, eine gut Frage. Generell finde ich es sehr erfreulich, dass im digitalen Zeitalter noch viel analog konsumiert wird und dass auch der Wert des ge-/bedruckten Papiers noch geschätzt wird. Viele Verlage, die ihr Magazin mit viel Herzblut publizieren und die wir seit Ausgabe 1 bei uns im Shop vertreiben, haben bis heute nicht auf eine digitale Alternative gewechselt. Auf der anderen Seite erfahren wir natürlich auch von schmerzvollen Entscheidungen der Verlage, ihr Magazin einzustellen. Aber generell schätze ich, dass der Markt weiterhin stabil ist und es immer noch genügend Nischen gibt für Special-Interest-Publikationen.

Auf was schaut ihr, wenn ihr ein neues Magazin ins Sortiment nimmst?
Diese Fragen bekommen wir desöfteren zu hören 😉 . Es gibt von unserer Seite lediglich ein paar Punkte, auf die wir achten. Wir verzichten bewusst auf Hochglanz-Magazine, die sich mehrheitlich um Luxusgüter, Fashion, Beauty, Politik oder Religion drehen. Gerade bei neuen Publikationen müssen wir ausserdem schauen, ob wir genügend Leser begeistern und erreichen können. Die Mehrheit unserer Magazintitel stammen beispielsweise aus den Bereichen Design, Fotografie, Architektur, Food, Musik und Nachhaltigkeit. Auch sind die Mehrheit der Magazine von kleinen und unabhängigen Verlagen und ebenso grösstenteils ohne Werbung. Generell bekommen wir ca. 10–15 Verlagsanfragen pro Monat, welche wir im Augenblick leider nur sehr langsam abarbeiten können.

Gibt es so etwas wie “Klassiker” die sehr gefragt sind? Was verkauft ihr am meisten?
Ja, absolut. Die «Klassiker» bei uns sind z.B. bekannte Titel wie Kinfolk, Cereal, Openhouse und The Weekender, welche wir grösstenteils bereits ab Ausgabe 1 im Sortiment führen. Viele unserer Magazine haben wir ebenfalls auf Crowdfunding-Plattformen wie Kickstarter oder Indiegogo unterstützt.

Off Black Magazine

Gibts einen Geheimtipp?
Es gibt einige neue und ältere Titel bei uns im Sortiment, die mich absolut faszinieren und begeistern. Da wären z.B. Kennedy Magazine aus Athen (die neue Ausgabe #8 feierte vor kurzem in Zürich Premiere), FFF Zine (Food For Fashion), der Klassiker «Holiday Magazine» (aktuell mit der Bhutan-Ausgabe), Gather Journal (jede Foodaufnahme ist inszeniert wie ein Gemälde) oder Anxy (mit dem unverwechselbaren Layout).

Und was kommt demnächst in den Shop?
Wir spüren aktuell einen Trend zu den dickeren Magazinen im XXL-Format, den sogenannten Bookazines, also einer Mischung aus Magazine und Book. Mit Titeln wie Holiday Magazine, Off Black, Purple Magazine, Buffalo Zine, Northletters oder Luncheon haben wir bereits sehr spannende Publikationen im Sortiment. Viele Verlage setzen auch immer mehr zu Ausgaben mit verschiedenen Covervarianten. So gab es beispielsweise beim Purple Magazine einen regelrechten Run auf das Cover mit dem amerikanischen Model Anok Yai.

LOREM war und ist seit Beginn eines unserer Side Projects. Karin ist im «richtigen» Leben mit ihrer Agentur Spezialistin für digitale Strategien in Marketing, Kommunikation und Handel und ich bin in meinem Hauptjob selbständiger Designer. Mittlerweile vertreiben wir bei LOREM knapp 280 Titeln und so ist es manchmal nicht ganz einfach, zwischen unserer beider Hauptjobs und LOREM zu switchen oder das Gewichtung und Prioritäten zwischen beidem zu handeln (was jedoch glücklicherweise seit Beginn im 2010 recht gut funktioniert). Wir sind auf alle Fälle sehr gespannt, wohin uns die Reise noch führt und wie sich die Magazinlandschaft weiterentwickelt.

Webseite: loremnotipsum.com

rampstyle – Männersachen

Wie schon hier angekündigt, gibt es aus der ramp-Welt verschiedene tolle Magazine. Im rampstyle findet man – wie im Titel erwähnt: Männersachen.

Es geht um Kleidung, um Stil und um Spielzeuge. Im Magazin gibt’s einen grossen Bericht über Hugh Jackman und seine Rundfahrt mit einem Dino 246. Daneben findet man eine schöne Auswahl an tollen Uhren, schönen Shops und ausgewählten Kleidungsstücken.

Natürlich fehlt auch hier das Auto nicht. Vorgestellt werden Bergrennen und neue Motorrad-Umbauen. Wie immer – wenn etwas von ramp kommt – mit grossen Fotos und viel Platz.

Das rampstyle ist ein tolles Magazin für junge Männer und alte Buben!

 

Einige Themen im Magazin:

  • Save the Cat
  • Hugh Jackman im Ferrari Dino 246
  • Dodokay
  • Terry Crews
  • Michael Cooper
  • Nick Cave
  • uvm.

 

Vertrieb: ramp.space GmbH & Co KG

Anzahl Seiten: 240

Preis: Euro 10 / CHF 20

Anzahl Ausgaben pro Jahr: ca. 4

Vorgestellte Ausgabe: 15

Webseite: ramp.space


Gear Patrol

Gear Patrol ist das Magazin, für alles Fans von Gadgets, Gear und allen Produkten, die man zwar nicht unbedingt braucht, aber gerne möchte.
Vorgestellt werden in jedem Heft neue Produkte, die sich vom Design, der Machart oder von der Geschichte her vom Mainstream unterscheiden. Vom Auto, über den Schlafsack bis zum Blumentopf findet man in diesem Heft alles.

Daneben gibt es auch Interviews mit den Designern und Herstellern und einen Einblick in deren Design und Entwicklungsprozess. Mit grossen Fotos und kurzen Texten bekommt man immer wieder Einblick in neue Produkte-Welten.

Mit 270 Seiten ist das Gear Patrol sicher eines der dickeren Magazine. Aber Spass macht es sehr!

 

Vertrieb: Gear Patrol

Anzahl Seiten: 270

Preis:  $ 20.00

Anzahl Ausgaben pro Jahr: ca. 2 pro Jahr

Vorgestellte Ausgabe: Five

Webseite gearpatrol.com


Minimalissimo

Unter Minimalissimo.com findet man eine Webseite bzw. einen Blog zum Thema Minimalismus in der Design-Welt. Vorgestellt werden Produkte, Häuser, Bücher usw. die simplen und einfachen Designrichtlinien folgen.

Das Minimalissimo-Magazin ist eine Ergänzung zu der Webseite. Darin werden ausgewählte Produkte und ihre Designer ausführlich vorgestellt und präsentiert.

Das Magazin ist natürlich sehr einfach gehalten und sehr aufgeräumt gestaltet. Obwohl der Fokus auf den Produkten liegt, geben die Texte und Interviews einen guten Einblick in die Gedanken und Ideen der Designer.

Und wem die Produkte dann gefallen, der kann diese dann gleich auf der Webseite von Minimalissimo bestellen.

 

Vertrieb: Minimalissimo

Anzahl Seiten: 159

Preis:  $ 21.00

Anzahl Ausgaben pro Jahr: ca. 2 pro Jahr

Vorgestellte Ausgabe: No 2

Webseite minimalissimo.com

 

Waves & Woods – Surfen / Outdoor / Reisen

Das Waves & Woods fällt als erstes wegen seiner Übergrösse auf. Grösser als A4 und trotzdem liegt es noch gut in der Hand. Schwerpunkt des Magazines sind Surfen, Outdoor und Reisen.

Das Magazin arbeitet oft mit doppelseitigen Bildern, die auf der Übergrösse des Magazines super zur Geltung kommen. In jedem Magazin gibt es Geschichten über Menschen und Ihre Mission. Ein Ausflug nach Nordskandinavien? Jagd nach dem Fjellröding? Mit Sam Pilgrim auf die Färöer Inseln?

Ein schöner Mix aus Geschichten und Bildern machen das Magazin etwas tolles zum stöbern, lesen und verweilen. Unbedingt im Bücherregal Platz machen und sammeln!

 

Vertrieb: Waves & Woods

Anzahl Seiten: 132

Preis:  € 9,25

Anzahl Ausgaben pro Jahr: 2 pro Jahr

Vorgestellte Ausgabe: Issue VII

Webseite wavesandwoods.de

 

Cereal

Das ich mich überhaupt mit speziellen und qualitativ hochwertigen Magazinen beschäftige ist sicher auch die Schuld vom Cereal-Magazin. Das Magazin ist neben dem Kinfolk (das ich noch nicht vorgestellt habe!) sicher einer der Vorreiter.

Viel Weissraum, sehr aufgeräumt, Fotos in hellen Farbtönen und wenig Kontrast. Das war vor ein paar Jahren etwas sehr spezielles.

Die erste Ausgabe von Cereal erschien 2012 und mittlerweile sind wir bei Ausgabe 16 angelangt. In der Zwischenzeit hat sich das Layout verändert und es sind weitere Publikationen, wie Städteführer unter dem selben Verlag erschienen.

Das Cereal gehört immer noch zu meinen Lieblingsmagazinen!

 

Vertrieb: Cereal

Anzahl Seiten: 138

Preis:  £ 12

Anzahl Ausgaben pro Jahr: ca. 2 pro Jahr

Vorgestellte Ausgabe: Vol. 1

Webseite: readcereal.com

Drift

Die Idee des Drift-Magazines: In jeder Ausgabe wird eine Stadt zum Thema genommen und die Kaffeekultur dahinter. Es werden Cafés, Menschen und Geschichten zur jeweiligen Stadt vorgestellt. So erfährt man wie unterschiedlich die Kaffeekultur auf der ganzen Welt ist.

Das Magazin ist spannend zu lesen und man wird – wie von einem guten Freund – herumgeführt und es werden die Highlights der Stadt gezeigt.

Das Drift-Magazin ist ein tolles Heft für jeden Reise- und Kaffeebegeisterten. Und es hat definitiv Sammelpotential. Die Ausgaben „New York“, „Tokyo“ und „Stockholm“ sind bereits ausverkauft.

 

Themen dieser Ausgabe:

  • La Cafetería: On the legacy of the Latin lunch counter in New York City.
  • Words from Dillon Edwards on founding Parlor Coffee.
  • For the Love of Porto Rico: How an Italian family founded and sustained a New York coffee empire for over a century.
  • A guide to Senegalese, Ethiopian, Sri Lankan, and Mexican brews in New York.
  • Profiles of New York streetcart coffee vendors.

 

Vertrieb: Drift

Anzahl Seiten: 144

Preis:  $ 24

Anzahl Ausgaben pro Jahr: 2 pro Jahr

Vorgestellte Ausgabe: Volume 1 – New York

Webseite: driftmag.com

Rucksack Magazine

Das Rucksack-Magazin ist eigentlich ein Blog. Aus dem Blog entstand dann aber das gedruckte Rucksack Magazin, das zwei Mal pro Jahr erscheint. Der Blog existiert schon seit dem Jahr 2016 und die erste Ausgabe des Rucksack Magazins erschien dann im Oktober 2017.

Inhalt des Magazins sind Reisen und Länder und jede Ausgabe erhält so einen eigenen Schwerpunkt wie z.B. der Winter, das Reisen oder Inseln. Die wechselnden Autoren des Magazins erzählen spannende Geschichten und untermalen diese mit grossen Fotos.

Ich bin zwar kein Fan von doppelseitigen Fotografien in Fotobüchern, aber in Magazinen gefällt mir das sehr. Das Rucksack Magazin findet so eine schöne Gratwanderung zwischen spannenden Geschichten und passenden Fotos. Gefällt mir sehr.

Auch das Papier unterscheidet sich von anderen Magazinen. Es ist ein bisschen rauheres Papier und passt haptisch sehr gut zum Thema Reisen.

 

 

Vertrieb: Rucksack Magazine

Anzahl Seiten: 136

Preis:  £ 10

Anzahl Ausgaben pro Jahr: 2 pro Jahr

Vorgestellte Ausgabe: 10.00 Volume Two: The Journey Issue

Webseite: rucksackmag.com

N° ONE Magazine

Das N° ONE Magazine entstand im Jahr 2013 und Ziel des Magazines war eine Kombination aus Livestyle und Fachmagazin zu werden.

Neben den News aus der Auto- und Töff-Szene gibt es immer wieder spannende Geschichten aus der Schweiz und dem nahen Ausland. Eine Reise mit dem Motorrad ans Nordkapp? Einen Einblick in eine Rolls-Royce-Sammlung? Eine Runde mit dem neusten BMW-Zukunfts-Konzept?

All das und noch vieles mehr findet man im N° ONE Magazine. Es wird wert auf einen hochwertigen Druck gelegt und das Umschlagspapier ist aussergewöhnlich dick. Das Magazin ist sehr aufgeräumt gestaltet und untermalt die Artikel immer mit grossen Bildern.

Ein spannendes Magazin, das für alle (Männer) etwas dabei hat. Und auf dem Schweizer Magazinmarkt sicher etwas besonderes!

Einige Themen im Magazin:

  • Mit der Corvette nach Le Mans
  • Die neuen Harley-Davidson-Modelle
  • Genuss auf 4 Rädern

 

Vertrieb: Number One International AG

Anzahl Seiten: 92

Preis: CHF 9.50 / EURO 7.50

Anzahl Ausgaben pro Jahr: ca. 3-4 pro Jahr

Vorgestellte Ausgabe: Ausgabe 01 / 2018

Webseite: numberone-magazine.ch